Evangelische Jugend im Kirchenkreis Celle

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Auftaktveranstaltung zur DANKE-Aktionswoche | Niedersachsen Packt an

Am 30.11.2016 lud Ministerpräsident Stephan Weil ein, um Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit Danke für ihr Engagement zu sagen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Yared Dibaba in der HDI-Arena in Hannover.
Auch der „Flüchtlingstreff – ein Ort der internationalen Jugendbegegnung“ der Evangelischen Jugend Celle wurde auf Vorschlag von Landesbischof Ralf Meister eingeladen. Eine Gruppe von Mitarbeitern fuhr hin, um den Treff und ihre Arbeit dort zu präsentieren.  Das Celler Projekt war eines von acht weiteren, die stellvertretend für alle anderen in Niedersachsen, namentlich genannt wurden.
Matthias Potempa gab eine kurze Einführung in das Projekt und zeigte eine Diashow mit Bildern aus der Flüchtlingsarbeit. Er sagte, dass
die Jugendlichen es höher bewerten, „Praktisches für die Menschen zu tun, als über Nächstenliebe und Integration zu reden.“ Zusätzlich erzählte Roman Sander von seinem persönlich stärksten Erlebnis während des Flüchtlingsstreff. Es hat ihn beeindruckt, wie Einheimische und Zugezogene, während eines Fußballturniers, zu einem Team wurden. Roman wurde  deutlich, „was die Botschaft der Evangelischen Jugend ist:  den Gegenüber so anzunehmen wie er ist.“
Unterstützt wurden die Jugendlichen auf der Bühne vom Landesbischof selbst.




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Bild: EvJu Celle

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Es wird viel geboten!
Jugendliche engagieren sich in der Arbeit mit Geflüchteten

Dass sich viele Menschen für Geflüchtete engagieren, wissen alle, dass darunter aber auch viele Jugendliche Ehrenamtliche sind, das ist nicht allen bekannt.
Zu einem Seminar (Freitagabend bis Samstagabend) hatten Franziska Horn und Marco Kosziollek aus dem Haus kirchlicher Dienste, Landesjugendpfarramt, jugendliche Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten zusammen mit ihren Beruflichen eingeladen.

Die Vorstellung dessen, was die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor Ort leisten, ließ erahnen, wie engagiert sie an die Arbeit herangehen: gemeinsames Spielen, Gesprächsrunden mit und ohne Eltern/Erwachsenen bzw. mit und ohne Kindern, Ausflüge, Sprache lernen, einen Garten anlegen, backen und noch vieles mehr.
Dem entsprechend sogen die Teilnehmenden des Seminars auch den Bericht eine 20jährigen Geflüchteten in sich auf, der ihnen etwas über sein Leben vor der Flucht, seine Fluchtroute und den unterschiedlichen Umgang mit Geflüchteten in anderen EU-Ländern sowie sein gegenwärtiges Leben als Auszubildender in Hannover berichtete. Sechs Jahre war Samir unterwegs, bevor sich der mittlerweile 20jährige im vergangenen Jahr im Stephansstift taufen ließ und nun sein Christsein als Anker nutzt, wenn ihn schlimme Erfahrungen und traurige Gedanken überkommen.

Danach arbeiteten die Gruppen getrennt weiter: Während sich die Beruflichen in kollegialer Beratung mit ihren Situationen vor Ort auseinandersetzten, waren für die Jugendlichen die beiden Themen „Meine Rolle in der Arbeit mit Geflüchteten“ und „Frust und Strategien gegen den Frust“ Inhalt der Arbeitseinheiten.
Am Ende des Seminars blickten beide Gruppen gemeinsam auf Selbsthilfestrategien und erlebten eine Art Meditation, um zu lernen, wie man sich von schwierigen Situationen distanziert.

Die Teilnehmenden sind sich einig: Ein solches Seminar muss wiederholt werden, weil die Arbeit mit Geflüchteten weiterhin ein zentrales Thema bleibt – auch wenn politischen und gesellschaftlichen Aussagen anderes vermuten lassen. Für das Jahr 2017 wird daher gerade die Planung vorgenommen. Interessierte melden sich gern bereits jetzt bei Franziska Horn (horn@kirchliche-dienste.de) und Marco Kosziollek (kosziollek@kirchliche-dienste.de ).





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Bild: Team des Flüchtlingstreffs

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Die Juleica im Herbst 2016 

 

Die diesjährige Herbstjuleica fand vom 30.9.-6.10.16 in Hanstedt statt.

21 Teilnehmende aus den Gemeinden des Kirchenkreises nahmen an dieser Schulung teil, um neue Impulse für die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde zu bekommen und  zu entwickeln, sowie diese in „Laborsituationen“ zu erproben. Außerdem lernten sie im Team zusammenzuarbeiten und welche Rechte und Pflichten als angehende Jugendgruppenleiter auf sie zukommen. 

 

Zu unserer Zeit während der Juleica hat der Teilnehmer Linus Jahn einen Erfahrungsbericht verfasst.

 

Eine Fahrt, die Menschen zusammenwachsen lässt, aber auch neue Fortschritte im Hinblick auf die ehrenamtliche Kirchenarbeit von uns Jugendlichen aufweist. Wer am Anfang der Woche noch sehr zurückhaltend oder lustlos war, ging zufrieden und mit neuen Freunden aus dem Missionarischen Zentrum in Hanstedt I nach Hause. Auch wenn man diese eine Woche mal abgeschnitten von jeglicher Zivilisation war, fand man immer wieder Dinge, die einen in den Pausen zwischen den Arbeitseinheiten belustigten. Bei dem einen war es der Edeka, in dem nur 5 Leute zur selben Zeit sein durften. Aber auch die anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung lockerten die Stimmung auf.

Abgesehen von den freien Stunden wurde auch intensiv daran gearbeitet, die Jugendarbeit in den Gemeinden zu analysieren und Verbesserungsvorschläge durch neu erlernte Impulse zu machen, mit denen wir uns gegenseitig ergänzten.

 

Auch wenn ich als Teilnehmer zugeben muss, dass das frühe Aufstehen einem manchmal doch sehr die Kraft raubte, konnte man spätestens nach dem ausgiebigen Frühstück neue Motivation tanken. Das Essen im Missionshaus ist generell eine Klasse für sich. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

 

Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, weil jeder seine eigenen Erfahrungen machen soll. Ich kann aber nur sagen und da spreche ich im Namen unsere Gruppe:

Wir danken Susanne, Holger und den betreuenden Teamern Alina Stechert, Alice Hohmann, Charlotte von Butler und Thomas Drechsel dafür, dass sie die Zeit zu dem gemacht haben, was sie letztendlich geworden ist.

Und jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich auf die Juleica einzulassen, sollte dies tun. Es lohnt sich!

 




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Bild: KKJD

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Der ganz ganz Neue

Michael Dierßen hat ab dem 1.8.16 seine ¼ Stelle als Kreisjugendpastor im Kirchenkreis Celle begonnen.

 

 

... es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist! 1.Korinther 12,4

 

Evangelisch Glauben - das geht nur wenn sich alle mit ihren Stärken einbringen. Für ihre Gemeinde und in der Gesellschaft – eben religiös, politisch, aktiv sein.

Das gefällt mir an meinem Beruf. Darum bin ich Pastor.


Für Kontaktinformationen wechselt bitte zum Reiter Kontakt oder scrollt nach unten zum Team.


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Bild: Evju

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Der neue im Team


Hallo!

 

Viele von Euch werden mich sicherlich das ein oder andere Mal schon in Verbindung mit der Evangelischen Jugend gesehen haben. Ich werde ab heute für ein Jahr die FSJ-Kraft im Kirchenkreisjugenddienst sein.

Ich bin Thomas Drechsel, 20 Jahre alt und wohne in Celle.

Von mir werdet Ihr unteranderem bei Gruppenleiterschulungen, Kirchenkreisjugendkonventen bzw. Sommerfreizeiten oder ganz unterschiedlichen Aktionen der Evangelischen Jugend unterstützt.

 

Solltet Ihr oder Sie noch Fragen haben würde ich mich über eine E-Mail an fsj@evjucelle.de sehr freuen.

 

Ich bin auf das kommende Jahr gespannt und blicke mit Freude in die Zukunft mit Euch/Ihnen.

 

Euer Thomas





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Bild: Evju

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Mit Luther unterwegs – Kinderkirchentag in Nienhagen

200 Kinder aus zwölf Kirchengemeinden kommen zum Celler Kirchentag zusammen

 

Am Sonntag läuteten die Glocken in Nienhagen länger als sonst: Der Bus mit den Kindern aus Klein-Hehlen und anderen Celler Gemeinden traf etwas verspätet zum Gottesdienst in der Laurentiuskirche ein. Für die Organisatoren des jährlich stattfindenden Kinder-Kirchentages kein Problem: Wer wie die Diakone des Kirchenkreises mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, weiß, wie wichtig Spontanität und Flexibilität sind.

 

Dass die Kinder das Luther-Schauspiel in der Kirche dann aber gebannt verfolgten, lag auch an der guten Vorbereitung und der liebevollen Darbietung des selbstgeschriebenen Stückes, das den äußeren und inneren Werdegang Martin Luthers kindgerecht präsentierte – natürlich mit Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg. Die Jugendkantorei St. Laurentius unter Leitung von Oliver Krause unterstützte die Kinder beim Singen der modernen Lieder.

 

Im Laurentiusparks rund um Kirche und Gemeindehaus ging es anschließend mit zwölf Themenständen weiter, die die Kinder in die Zeit Luthers entführten. Am Stand der Hohner Kirchengemeinde konnten die Kinder Lutherkekse backen, die Westerceller hatten Armbrüste dabei, die mit Paintball-Kugel bestückt wurden, im Zelt der Nienhagener Kirchengemeinde konnte Butter geschüttelt werden, und im Zelt von Klein-Hehlen lernten die Kinder, mit Gänsekiel und Tinte zu schreiben. Pastor Matthias Freiknecht aus Hohne hatte sich als Luther verkleidet und ging – mit Lutherrock und Barett ausstaffiert – über das Gelände. Wer ihn ansprach, hörte kleine Geschichten aus Luthers Leben.

 

Das Gewitter und der einsetzende Regen am frühen Nachmittag tat dem bunten Treiben keinen großen Abbruch; die Kinder verzogen sich in die aufbauten Zelte und machten einfach weiter: Sie bastelten lederne Armbänder, Ledersäckchen für die essbaren Schokoladengoldtaler, die auf dem ganzen Kirchengelände zu finden waren oder lernten die Bedeutung der Farben der Lutherrose kennen.

 

Als der Kinderkirchentag endete, waren die Initiatoren, darunter in diesem Jahr federführend die Diakoninnen Dorothea Rehn, Martina Ehlers und Anette Hübbe, sichtlich zufrieden. Dorothea Rehn: „Es macht einfach Spaß, mit engagierten Ehrenamtlichen und Kollegen einen solchen Tag zu planen und durchzuführen. Das Thema „Mit Luther unterwegs“ wird uns sicher auch im Jubiläumsjahr 2017 beschäftigen!“ Während des Abschlussgottesdienstes zog dann noch ein heftiger Starkregen über Nienhagen hinweg - aber da waren die Kinder in der Kirche im Trockenen und sangen das Lied: „Sei mutig und stark, hab keine Angst, auch wenn der Donner kracht!“




Bild: Evju; Uwe Schmidt Seffers

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Flüchtlingstreff - Ein Ort der internationalen Jugendbegegnung auf dem Stadtteilfest Heese/Neustadt.

Am 05. August 2016 stellte die Evangelische Jugend Celle ihr Projekt "Flüchtlingstreff - Ein Ort der internationalen Jugendbegegnung" auf dem Stadtteilfest in der Heese/Neustadt einem großen Publikum vor. Die Angebote reichten von Bewegungsspielen, einer Kultur-Skala bis ihn zum Einbürgerungstest. Der Stand der Evangelischen Jugend wurde durch viele Bürger und Bürgerinnen des Stadtteils besucht. Ein Gast war auch der Oberbürgermeister Dirk Ulrich Mende, der sich Zeit nahm und sich von den Jugendlichen über das Angebot, dass jeden Freitag stattfindet, informiert hat. Der Stand wurde aber auch von vielen Menschen besucht, die durch Vertreibung und Flucht unsere neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen geworden sind. Auch in der örtlichen Presse fand das Angebot anklang.
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Bild: evju

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Evangelische Jugend beim Sommerfest des Ministerpräsidenten

Am 17.Juni wurden Alina Steichert und Felix Schorling zum Fest des Ministerpräsidenten eingeladen. Bei dieser Veranstaltung wurden über 100 Jugendliche, die in der Jugendarbeit engagiert sind, aus ganz Niedersachsen eingeladen. Hier konnten wir mit dem Finanzminister zum Thema Ausbau der Infrastruktur und Ausstattung unserer Kommune oder mit Herrn Ministerpräsident Weil über die Arbeit mit Flüchtlingen in der Jugendsarbeit. Nach einem Pressefoto verabschiedete sich der Ministerpräsident und der Abend endete mit einem umfangreichen Buffet.
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Bild: evju

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Rock am Kreisel

Wann?
27.08.2016, 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Was?
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Bild: evju
Auch dieses Jahr findet wieder Rock am Kreisel in Hambühren statt.

Ihr seid herzlich eingeladen tollen Bands zuzuhören und euch beim Rahmenprogramm richtig austoben zu können.
Wo?
Auferstehungskirche Hambühren
Kirchstraße 1
29313 Hambühren
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Evangelische Jugend trifft die Oberbürgermeisterkandidaten

Am Mittwoch, den 24.08. findet um 19 Uhr im Urbanus-Rhegius-Haus (Fritzenwiese 9) ein Interview mit den Oberbürgermeisterkandidaten Herrn Jörg Nigge (CDU)Frau Alexandra Martin (WG) und Herrn Dirk-Ulrich Mende (SPD, Amtsinhaber) statt.


Alle Politikinteressierten, egal ob jung oder alt sind herzlich zu diesem Abend eingeladen. Mit kritischen Fragen und einer anschaulichen Darstellung ihrer Politik werden die Kandidaten von Jugendlichen befragt und müssen sich behaupten. Das Highlight wird das Erzeugen eines Stimmungsbildes zum Ende des Abends. Befragt werden sie von  einem Team der Evangelischen Jugend, das sich vorgenommen hat, eine etwas andere Kandidatenvorstellung zu bieten als die gewöhnlichen Talkrunden im Vorfeld der Kommunalwahlen.

Für das leibliche Wohl wird mit Getränken und Snacks gesorgt und der Eintritt ist frei.

Jugendpastor Michael Dierßen aus Groß-Hehlen hofft, dass sich viele Jugendliche auf den Weg ins Urbanus-Rhegius-Haus machen und die Gelegenheit nutzen, die Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt persönlich kennenzulernen. An den Kommunalwahlen dürfen Jugendliche bereits ab dem 16. Lebensjahr teilnehmen.

 



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Bild: Evju

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