Evangelische Jugend im Kirchenkreis Celle

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Über Stock und Stein, durch Fluss und Bach

In den 2 Wochen in freier Natur haben wir viel erlebt, gesehen und gelernt.

Auf unserer Reise durch Skandinavien waren wir auf drei Campingplätzen. Auf unserem ersten Campingplatz in Notodden (Norwegen) haben wir erstmals richtig unsere Zelte aufgebaut und den Platz erkundet. In den darauffolgenden Tagen konnten wir uns dann an die Natur gewöhnen und auch die Kanus und Paddelboote im anliegenden See ausprobieren. Natürlich haben wir auch einen Campsong geschrieben, der uns beim gemeinschaftlichen Singen immer begleitete. Um uns Stück für Stück auf die anstehende große Wanderung vorzubereiten und auch die Wanderschuhe einmal einzulaufen, starteten wir am dritten Tag einen kleinen Erkundungsspaziergang durch den angrenzenden Wald.

Nach drei Tagen Norwegen hieß es Abschied nehmen und ab in den Norden nach Schweden. Nach stundenlanger Fahrt und zwei Elchsichtungen kamen wir in Idre an, wo uns erneut ein wunderschöner See begrüßte und zum Baden einlud. Auch das kühle Wasser konnte die meisten nicht vom morgendlichen Waschen im See abhalten. Neben den von Teilnehmern gestalteten Andachten wurde das Abendprogramm noch durch eine Leserunde ergänzt. Eine kleine Gruppe las die „Die drei ???“ mit Rollenverteilung vor, bis wir das Buch komplett durchhatten. Auf unserer ersten Wanderung durch das Fulufjäl konnten wir wunderschöne Landschaften und den größten Wasserfall Schwedens sehen. Zu unserem Glück hatten wir auch ein super Wetter mit viel Sonnenschein.

Die großen Wanderrucksäcke nach dem Frühstück gepackt, ging es zwei Tage später wieder los. Dieses Mal aber mit Luftmatratze, Schlafsack, Gaskocher und Zelten im Gepäck. Die abenteuerlichste Wanderung mit Wildnisübernachtung begannen wir mit einem Besuch in einer Holzkirche, in der wir inmitten von wunderschöner Architektur eine Andacht feierten. Auf unserem Weg sind wir vollbepackt über die Grenze von Schweden nach Norwegen gewandert und weit darüber. Nach ca. 13 Kilometern haben wir dann auch endlich einen geeigneten Schlafplatz für diese Nacht gefunden. Direkt an einem eiskalten Fluss, der als Abkühlung und zum Wasserflaschenauffüllen nach der anstrengenden Wanderung genutzt wurde, während der Küchendienst in der improvisierten Küche (ein großer Stein als Tisch und ein Gaskocher) das ersehnte Essen kochte. Abends haben wir dann gemeinsam unsere Andacht gefeiert und wurden am gegenüberliegenden Ufer von Rentieren besucht. Am nächsten Tag sind wir auch wieder zurückgewandert, wobei uns die 17 Kilometer lange Route über eine Bergspitze führte. Dort brauchten alle erstmal eine Pause.

Den letzten Abend in Idre gestalteten wir noch einmal mit einem schönen gemeinsamen Essen, bevor wir am nächsten Morgen von starkem Regen geweckt wurden und mit erschrecken feststellen mussten, dass der komplette Campingplatz unter Wasser stand. Also hieß es nur noch schnell alle Zelte abbauen, alles in die Bullis einladen, losfahren und auf dem Weg frühstücken.

Nach geraumer Zeit kamen dann auch alle trocken auf dem letzten Campingplatz für diese Freizeit an: das Silver Lake Camp in Bengtsfors. Wieder gab es einen See, dieses Mal aber mit dem Bonus in Form einer Schwimminsel. Die ersten Tage verliefen ruhig und dann stand die Kanutour an.

Rettungswesten anpassen, ab auf das Wasser und los geht’s. Nach kurzer Zeit kamen wir an der Schleuse an, durch die wir natürlich durchmussten. Die Schleuse hinter uns gelassen, fanden wir auch bald einen Schlafplatz, der einfach nur perfekt war. Wir hatten einen kleinen Hügel, der super war, um unter freiem Sternenhimmel zu schlafen und die Aussicht zu genießen. Am Morgen war dann auch wieder Zeit, eine Runde in den See zu springen, wofür sich die Felsen super eigneten. Kurz danach machten wir uns auch wieder auf den Weg zum Camp, jedoch fing es zu unserem leideswesen plötzlich an zu gewittern und stark zu regnen. Wir mussten also schnell einen Ort finden, wo wir unsere Kanus anbinden und uns unterstellen konnten. So hielt ein altes Bootshaus dafür her, uns vor den Blitzen zu schützen. Kurz nachdem der Himmel etwas aufklarte, machten wir uns dann weiter auf den Weg - und kamen dann trotzdem klitschnass im Camp an. Nachdem wir die Kanus gesäubert hatten und alle Seesäcke wieder bei ihren Besitzern waren, fielen wir am Abend todmüde in die Luftmatratzen.

Für das letzte Abendbrot hatten sich die Teamer etwas ganz Besonderes überlegt. In gelosten Zweiergruppen musste man sich etwas für das abendliche Buffet überlegen und zubereiten. Dafür hatten wir am Tag vorher Zeit, die erforderlichen Zutaten in der Stadt zu besorgen. Am Ende bog sich der Buffettisch vor den liebevoll gezauberten Köstlichkeiten von Teamern und Teilnehmern.

Das Zusammenpacken am letzten Tag verlief sehr gut und so war alles innerhalb von ein paar Stunden eingepackt und verladen. Was ein wenig schade war, denn keiner wollte so richtig weg von Skandinavien und der schönen Zeit.

Aber dann stand der Rückweg an…

Mit doch noch super Laune fuhren wir los und feierten in einem der beiden Bullis sogar Geburtstag. Irgendwann kamen wir dann wieder an der Fähre an, die uns nach Fehmarn bringen sollte, so dass auch der Letzte realisierte, dass das Abenteuer jetzt vorbei war.

Inzwischen war es jetzt auch schon dunkel und nach und nach wurde die Gruppe müde. Gegen 2:00 Uhr kamen wir wieder am KKJD an. Es gab noch einmal den Campsong und das restliche Gepäck wurde ausgepackt. Dann wurde sich verabschiedet. In den darauffolgenden Tagen räumte die Gruppe die Bullis aus. Alle Spuren der Freizeit wurden beseitigt.

Aber nicht bei uns. Wir haben neue Erfahrungen gesammelt, haben Neues gelernt und sind vielleicht sogar an einigen Stellen über uns hinausgewachsen. Wir sind zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen und das haben wir vor allem den super Teamern Susanne Mauk, Heiko Baron und Jan Schwensfeger zu verdanken, die diese Fahrt überhaupt erst möglich gemacht haben. Ein riesiges „Danke!“ an dieser Stelle an die drei.

Wenn ihr euch einen kleinen Einblick in unsere Tour verschaffen wollt, schaut doch einfach mal in der Galerie vorbei, da gibt es ein paar schöne Bilder.

 

Lisa Genilke, Sören Heins und Tom Kentel

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Bild: Into the wild

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Unser Sommerkirchenkreisjugendkonvent

Am 15.Juni 2018 hat sich der Kirchenkreisjugendkonvent in der Kirchengemeinde in Wietzenbruch getroffen. Nach einer schnellen Anmeldung aller Teilnehmenden stiegen M.D. und D.A. direkt mit einer interessanten Andacht ein.

 Im Anschluss wurde von unserem Jugendparlament der Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung, die Vorstandswahlen von März auf den September zu verlegen, einstimmig angenommen. Dies hat den Vorteil, dass der Wechsel von Plätzen im Vorstand auch zum Wechsel des Schuljahres stattfindet. Danach wurde eifrig weiter an den Ergebnissen vom letzten Novemberkonvent gearbeitet. Die Evangelische Jugend hatte dort diskutieren lassen, wie sie sich zum Beispiel zur Politik, zu Rechtsextremismus oder zur Globalisierung positionieren solle. Dafür wurden viele umsetzbare Vorschläge gesammelt, die bis zum Ende des Jahres erfüllt werden sollen.

 Nach einer kurzen Pause begann der Abend erst so richtig. Zwei Moderatorinnen leiteten die Show „Schlag das Rad“, die beim Publikum auf unglaubliche Zustimmung traf. Vier Gruppen kämpften den Rest des Abends bei Wettkampf-, Angeber- und Erlebnisspielen, sowie Quizfragen um Punkte. Der Abend klang mit einer sehr guten Stimmung aus.

 Es wird herzlich zum nächsten Kirchenkreisjugendkonvent am 14.September 2018 eingeladen.


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Bild: Zelt-Wettbauen

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Kirche - Laut stark!

114 junge Menschen aus dem Kirchenkreis Celle – vom 1. bis 3. Juni auf dem Weg nach Verden ins Landesjugendcamp!

In Zweijahrestakt treffen sich 2000 Jugendliche aus der ganzen Landeskirche Hannovers im Sachsenhain – der Einrichtung für evangelische Jugendbildung in Niedersachsen - zum größten Zeltcamp des Landes.

»Das war für uns eine logistische Herausforderung mit so vielen Jugendlichen unterwegs zu sein. Aber wir haben es geschafft,« – so überzeugt Kirchenkreisjugendwartin Susanne Mauk.

Das Ganze ist nur mit dem Engagement von Jugendlichen zu stemmen, die bereit sind für drei Tage eine Zeltstadt auf einer Weide aufzubauen - zum Schlafen und für die über 100 Veranstaltungen.

Die Angebote auf dem Camp reichen von Bühnenshows mit Liveband und Poetry slam über Bibelarbeiten und Diskussionsforen zu den Themen Ökologie, Interkulturalität und Zukunft der Kirche bis hin zu Workshops, in denen man seinen Fruchtshake selbst mit einem Fahrrad ertreten konnte. Und wem das zu wenig anstrengend war, lernte im Handumdrehen das Jonglieren.

»Es gibt ja Menschen, die denken, Kirche sei veraltet und weniger aktuell, » so Tom Kentel, 20 Jahre, FSJler im Kirchenkreisjugenddienst. Er war im Redaktionsteam des Mediencenters. »Wir haben eine tägliche Liveberichterstattung produziert von dem, was alles auf dem Camp lief. Da stehen wir den landesweiten Fernsehsendern in nichts nach! Das war professionelles Ehrenamt – technisch und - na klar –handwerklich! Mein Highlight des Camps!«

»Natürlich wollen wir die Jugendlichen miteinander ins Gespräch bringen,« erklärt Sonja Malik aus dem Kirchenkreis Celle, 19 Jahre, und Organisatorin für dieses Großereignis. »Wir sind als mobile Litfaßsäulen über den Platz marschiert. Jeder konnte seine Meinung zum Motto des Camps darauf notieren.« Ein Statement - Kirche ist ein ganz normales Hobby. »Das hat mich schon ins Nachdenken gebracht«, räumt Malik ein und schlussfolgert, »nein. Kirche ist schon mehr für mich als nur ein Hobby. Kirche geht nur, wenn man davon überzeugt ist. Sonst würde ich das hier nicht machen!«

Einer der Höhepunkte war der Gottesdienst in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Hauptzelt. Vinzent Wiedemann, 19 Jahre, aus Klein Hehlen sagt dazu: »Als wir diesen Gottesdienst entwickelt haben, habe ich total unterschätzt, wie nervös man sein kann, wenn man mit über 1000 Jugendlichen zusammen das Glaubensbekenntnis spricht. Dann wird das Motto echt laut und stark. Das ist Gänsehautfeeling pur.«

Susanne Mauk und Michael Dierßen, Kirchenkreisjugendpastor, resümieren. »Landesjugendcamp ist ein großartiges Fest. Ein Zelt-Kirchentag in Niedersachsen für Jugendliche mit ihren Themen und ihren Aktionen – Kirche der Zukunft eben!«

Michael Dierßen, Kirchenkreisjugendpastor

Mehr Berichte:https://lajucamp.wir-e.de/aktuelles
C
ampfilme: einfach im Netz "Lajucamp 2018 GET" eingeben
Campsongs 2018:http://www.ejh.de/lieder



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Bild: Gruppenbild Kirchenkreis Celle

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Freiwilliges Soziales Jahr

Arbeit im Jugenddienst

Jetzt bewerben...
für den Durchgang September 2018 bis August 2019!

Bewerbungsfrist ist der 17.05.2018.

Falls du noch Fragen hast, ruf uns an oder komm einfach vorbei!
Wir freuen uns über deine Bewerbung.

Bild: FSJ

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Die Juleica Ostern 2018

Die diesjährige Osterjuleica fand vom 16.3.-22.03.18 in Hanstedt statt.

27 Teilnehmende aus den Gemeinden des Kirchenkreises nahmen an dieser Schulung teil, um neue Impulse für die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde zu bekommen und zu entwickeln, sowie diese in „Laborsituationen“ zu erproben. Außerdem lernten sie im Team zusammenzuarbeiten und welche Rechte und Pflichten als angehende Jugendgruppenleiter*innen auf sie zukommen. 

Zu unserer Zeit während der Juleica hat die Teilnehmende Kira Wahl einen Erfahrungsbericht verfasst:

Für alle Beteiligten war es eine positive Erfahrung, gefüllt mit vielen interessanten Themeneinheiten. Von der morgendlichen Polonäse durch den Essensaal, über den Rechtstest bis hin zur gute Nacht Geschichte „Vom Maulwurf der wissen wollte wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ war es alles in allem ein stimmiges Programm.

Dank des aufmunternden „Speeddating“ am ersten Tag verloren wir sehr schnell die anfänglichen Unsicherheiten und wurden eine Gemeinschaft.

Die Anleitung der Spieleketten und Andachten förderten unsere Selbstständigkeit und die Arbeit im Team. Die OMIDA- Einheit hat uns gezeigt, dass jede Gruppe verschiedene Phasen durchläuft, das haben wir mit viel Spannung in unserer eignen Gruppe die ganze Woche mitverfolgen können.

Unser Dank gilt auch dem Missionarischen Zentrum in Hanstedt für die gute Verpflegung in dieser Woche.

Nach der anfänglich gescheiterten Suche des W-LAN‘s haben wir die Zeit genutzt uns auf Gruppenaktivitäten zu konzentrieren. Die Pausen wurden für intensive Gespräche, Musikeinlagen und ganz viel Spaß genutzt.

Ich kann jeden nur dazu ermutigen seine eigenen Erfahrungen auf der JuLeiCa zu machen und sich auf diese Woche einzulassen.

Im Namen aller Teilnehmer*innen möchte ich auch dem Team: Susanne Mauk, Tom Kentel, Roman Sander, Matthias Potempa, Philip Voges, Alice Hohmann und Annika Golinski danken.  Sie haben sehr viel Herz in dieses Seminar gesteckt und die Woche unvergesslich gemacht.





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Bild: Juleica Ostern 2018

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Was ist das Lajucamp?




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Was ist die KV-Wahl?

Die ev. Jugend aus dem Kirchenkreis Winsen (Luhe) hat uns zu dem Thema diesen tollen Film zur Verfügung gestellt:


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Evangelische Jugend ruft zur Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl auf

Am 11. März dürfen auch Jugendliche mit 14 Jahren bei der Besetzung der Kirchenvorstände mitreden

„Erste Wahl mit 14″: Mit diesem Slogan ermutigt die Evangelische Jugend in Celle alle 14-Jährigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Synoden der niedersächsischen Landeskirchen hatten im Vorfeld der Wahl beschlossen, dass am 11. März bei den Kirchenvorstandswahlen bereits Jugendliche mit dem Erreichen der Religionsmündigkeit mitbestimmen können, wer die Interessen der Gemeinde in den kommenden sechs Jahren vertreten soll. In der Reformierten Kirche, die ihre Kirchenvorstandswahl zum ersten Mal zeitgleich mit den lutherischen Kirchen durchführt, dürfen alle konfirmierten Jugendlichen an der Kirchenvorstandswahl teilnehmen.

Celles neue Superintendentin Dr. Andrea Burgk-Lempart findet diesen Schritt der Synode „konsequent“ und unterstützt die Postkartenaktion, den der Vorstand der Evangelischen Jugend auf den Weg gebracht hat. Sonja Malik und Felix Schorling gehören zu den Mitgliedern im Vorstand der Evangelischen Jugend, die sich dafür eingesetzt haben, dass alle 14-Jährigen im Kirchenkreis mit einer Postkarte daran erinnert werden, sich an der Wahl zu beteiligen.

Sonja Malik aus Wietze wirbt für die Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl, weil hier nicht nur über die Verwendung von Geldern, sondern auch über die Form der Kinder- und Jugendarbeit entschieden werde. Die 18jährige Sonja weiß: „Ja, der Kirchenvorstand kann mit beeinflussen, was für Maßnahmen angestrebt werden, damit Kinder und Jugendliche sich mit der theologischen Arbeit identifizieren können und die Kirche ein Ort zum Wohlfühlen ist.“

Der ebenfalls 18-jährige Felix Schorling aus Celle-Wietzenbruch engagiert sich ebenfalls im Vorstand der Evangelischen Jugend. Seine Mitarbeit in der Kirche wurde durch eine Konfirmandenfreizeit ausgelöst, an die er sich gerne erinnert: „Wir hatten in unserer Konfirmandenzeit einen sehr engagierten Teamer, der es gut verstanden hat, in uns die Freude an der Gemeinschaft zu wecken. Nach der Konfirmation wollte ich diese gute Erfahrung weitergeben und habe mich mit großer Freude in unserer Gemeinde engagiert und tue dies heute noch.“

Felix und Sonja gehören zu den Jugendlichen in der Kirche, die gerne die Zukunft ihrer Gemeinden mitgestalten wollen. Felix formuliert das deutlich: „Ich möchte später nicht bereuen, dass ich nicht gewählt habe und dadurch sich die Kirche so entwickelt, wie ich es nicht möchte.“ Und seine Erwartungen an die neuen Kirchenvorstände sind hoch: „ Ein „weiter so“ funktioniert nicht. Ich möchte, dass ich auch in zehn Jahren noch mit Spaß und Freude alles in der Kirche mitmachen kann.“ Eine aktive Mitarbeit im Kirchenvorstand ist aber für beide Jugendlichen noch nicht dran. Felix Schorling plant, im kommenden Jahr ins Ausland zu gehen, und Sonja beginnt mit dem Studium. Bis dahin aber setzen sie sich in Celle für ihre Kirche ein.

Uwe Schmidt-Seffers

Fotos: Susanne Mauk

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Bild: von links: Jugendpastor Michael Dierßen, Superintendentin Dr. Andrea-Burgk-Lempart, Sonja Malik, Felix Schorling

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Kirche mit mir!

Bald ist Kirchenvorstandswahl. Jedes Gemeindemitglied ab 14 Jahren darf wählen... und sollte! Du kannst mitentscheiden was in deiner Gemeinde passiert. Der Kirchenvorstand ist ein Ehrenamtliches Gremium, das wichtige Entscheidungen für die Gemeinde trifft. Welche Jugendfreizeiten finden statt? Wann ist der nächste Jugendgottesdienst? Soll es einen Jugendtreff geben? Du hast vor kurzem deinen ersten Wahlbrief erhalten. Lies ihn dir gut durch und überlege genau wen du wählen willst. Wenn du dich entschieden hast, warte die letzten Tage bis zur Wahl ab und geh wählen.


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Bild: Erste Wahl mit 14!

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Alle Jahre wieder….

findet Ende November das Kirchenkreiskonventswochenende mit Bildungsmodulen zur Verlängerung der juleica statt. Das diesjährige Hauptthema war „Seiltänzertraum“. Mit dem Trainer Heiko Baron konnten den ganzen Samstag unsere eigenen Niedrigseilgärten von Materialkunde, Aufbautechniken und Regeln kennengelernt und Anwendungsmöglichkeiten erlebt werden. Die Nachfrage nach einen Fortbildungstag war so groß, dass parallel zum Niedrigseilgarten eine Gruppe mit Kreisjugendwartin Susanne Mauk zum Erlebnispädagogik gearbeitet hat. Neben der Theorie kam das Kennenlernen von Tools und der spielerische Anteil nicht zu kurz.

Bei Scheinwerferlicht konnte in den Abendstunden die ganze Gruppe aufs Niedrigseil. Die liebevoll erstellten Seilwege wurden mit viel Spaß entdeckt. Viele Wege waren da nur gemeinsam zu bewältigen, was die ganze Gruppe zu mehrfachen Versuchen auch im Blindgang motiviert hat.

Trotz klirrender Kälte war die ganze Gruppe zufrieden und begeistert.

Nach dem Abendbrot feierten alle zusammen eine „Seilandacht“, in der die Verbindungen untereinander im Mittelpunkt standen und gestärkt wurden. Der Abend der Begegnung wurde mit Spielen und leckeren Cocktail zu einem wunderbaren Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Der Sonntag wurde mit einer Andacht von Kreisjugendpastor Michael Dierßen und Vorstandsmitgliedern zum Thema Neubeginn eröffnet, bei der unsere neue Superintendentin begrüßt wurde. Danach wurde zu politischen Themen, wie Umgang mit Rechtextremismus, Politik und Kirche oder wie sich die Evangelische Jugend in Celle zukünftig aufstellen kann, diskutiert. Die Fazits und Diskussionsergebnisse wurden für eine Weiterarbeit gut gesichert.

Am Nachmittag gingen alle motiviert und erfüllt auseinander. Das Wochenende 2018 ist schon gebucht, doch wird es zwischenzeitlich sicher viele tolle Begegnungen geben.

Susanne Mauk


Bild: KKJD

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